BAfEP Oberwart goes Special Olympics

oder: gekommen um zu bleiben

Im Herbst 2021 entstand aufgrund langjähriger Kooperation mit dem Team Dornau und vor allem Sebastian Koller die Idee, dass wir als Volunteers bei den Special Olympics teilnehmen bzw. unseren SchülerInnen dies ermöglichen. Anfangs gingen wir von einigen wenigen SchülerInnen aus, die mitwirken und -helfen wollten, doch schnell wurden daraus sieben Klassen (der gesamte Jahrgang der vierten Klasse, sowie jeweils zwei Klassen des zweiten und dritten Jahrgangs). Diese sollten vor allem bei bestimmten Sportarten tätig sein. Je näher die Spiele rückten, desto mehr SchülerInnen und LehrerInnen wurden von der Bewegung angesteckt und wollten ihren Beitrag leisten. Wir waren nun nicht nur mehr bei den Sportarten eingeteilt, sondern gestalteten das Rahmenprogramm mit. Letztlich waren SchülerInnen aus allen Klassen im Einsatz. Auch der Lehrkörper wirkte mit ca. fünfundzwanzig Personen, allem voran unserem Direktor, mit.
Etwa assistierten wir beim Tanzen, Tischtennis, Radsport und Tennis im Oberwart, wirkten beim Bowling in Parndorf mit, dort waren unsere SchülerInnen überhaupt die einzigen Volunteers, wir beantworteten Fragen bei den Infopoints und gaben Getränke aus, wir durften bei den Siegerehrungen im Einsatz sein und organisierten das Rahmenprogramm mit Kinderschminken, Henna-Tattoos, Malen, Basteln, …, wir betrieben den Floorballcourt (bei 35 Grad Hitze), unsere SchülerInnen waren als Maskottchen unterwegs, der Schulchor hatte zwei Auftritte, wie auch die Kinder vom Praxiskindergarten. Wir halfen, wenn spontan Aushilfen gesucht wurden oder Sebastian „Spezialaufgaben“ hatte. Vermutlich habe ich noch einiges vergessen.
Nebenbei halfen wir vier Tage beim Aufbauen, bei den Akkreditierungen, dem Einsackeln der Goodie-Bags für die Volunteers, …
Das alles klingt nach ganz viel Arbeit, und das war es auch. Aber wir hatten auch Zeit, die Spiele zu genießen, Kontakt mit den Sportlern zu knüpfen, Freundschaften zu schließen, tollen Sport zu erleben und so viel Freude und Begeisterung zu spüren, wie nie zuvor. Unsere Tätigkeit war körperlich fordernd, aber (emotional) eine unglaubliche Bereicherung. Viele unsere SchülerInnen fühlten sich anfangs auch „zwangsverpflichtet“, doch das änderte sich schnell. Wir waren rasch euphorisiert und am Ende traurig, dass die Spiele „schon“ vorbei waren.
Wir waren bei der Eröffnung, der Schlussfeier und auch bei der abschließenden Volunteersparty, die diesmal mit dem Singen von gaaaaaaanz vielen Kinderliedern endete. Speziell die Schlussfeier stand im Zeichen von Dankesworten, auch wir wurden für unser Engagement geehrt. Das war schön, ist aber falsch, denn eigentlich ist es an uns, Danke zu sagen. Danke, dass wir dabei sein durften. Danke für die großen Emotionen und auch Danke für die stillen Momente. Danke Special Olympics Austria. Aber, und das ist ein Versprechen, wir kommen wieder, denn wie schon eingangs erwähnt, BAfEP goes Special Olympics, und das war nicht das Ende, sondern erst der Beginn.

 

Ein Blick in benachbarte Arbeitsfelder

Auf Initiative von Frau Claudia Ritter (Tanz- und Trauertherapeutin) bekamen unsere heurigen 4. Klassen in der letzten Schulwoche die Gelegenheit an den Schülertagen auf dem Sterntalerhof teilzunehmen und den interdisziplinären Ansatz ganzheitlicher Familien-Begleitung zu erleben.
An 9 Stationen wurde den 65 SchülerInnen ein Einblick in die pferdegestützte Therapie, die Kunst-, Musik-, Tanz– und Ausdruckstherapie geboten. Ein psychologischer Teil, in dem die konzeptionellen Grundlagen der Familientherapie sowie diagnostische Verfahren vorgestellt wurden, und ein psychotherapeutisch-seelsorgerischer Programmpunkt, an dem sich die SchülerInnen auf kreativ-sinnliche Weise an die „Grenzen des Lebens“ herantasten konnten, bildeten die theoretische Rahmung.
Aufgrund des regen Interesses der SchülerInnen und des positiven Feedbacks seitens der MitarbeiterInnen des Sterntalerhofes wurde vereinbart, die Schülertage des Sterntalerhofes künftig als festen Bestandteil im Schulkalender der BAfEP zu verankern.
Wir bedanken uns ganz herzlich beim Geschäftsführer des Sterntalerhofs, Herrn Mag. H. Jankovits, und bei seinen engagierten Fachkräften für diesen gelungenen Tag und freuen uns auf ein Wiedersehen im nächsten Schuljahr!

 

Wir pflanzen Zukunft

Unsere Blumenwiese: BEE - O - DIVERSITÄT
Letztes Jahr packten wir Spaten, Rechen und Schaufel und schufen eine Biodiversitätsfläche. Viele blühende Pflanzen erwarteten uns im neuen Schuljahr. Rotklee, Cosmea, Phacelia, Färberkamille, Dost, etc. blühten bis spät in den Herbst. Die Samen säten sich erneut aus und so tummeln sich in diesem Jahr seit Mai Hummeln und Bienen auf unseren Blumen vor der Schule. Wir sind also bee-o-divers, come and have a look.

Unser Baumprojekt: PATE PLUS KLASSE = TREE FOR YOU&ME, BIRD AND BEE
Viele Vorarbeiten waren schon im Schuljahr 2021/22 nötig, bis es dann Mitte Oktober so weit war. 4 Bäume konnten gepflanzt werden. 4 Klassen spendeten als Klasse gemeinsam einen Betrag, der von einem oder mehreren Sponsoren aufgestockt wurde. Damit wurden vier Bäume samt Zubehör bezahlt und von den jeweiligen Klassen eingesetzt. Neben dem Eingang wachsen nun in der Reihenfolge Zierkirsche – Zierkirsche – Blutpflaume – Blutpflaume die vier ersten BAfEP Bäume.
Herzlich willkommen.
Die Sponsoren:
1b mit KV Frau Judith Holpfer, Frau Anna Maria Schneller, Frau Elisabeth Petrides und Herr Franz Kirkovits.
2a mit KV Frau Magª. Elke Aus der Schmitten
3a mit Frau Magª. Barbara Marti
4c mit Herrn Direktor Mag. Herwig Wallner
Wir danken allen Sponsoren!!
Mit Spannung haben wir auf den Frühling gewartet. Alle Bäume sind über den Winter gut angewachsen und trugen im Frühling bereits Blüten, und zwar gar nicht so wenige. Die zarten Blüten der Blutpflaume waren zuerst da, wunderschön, und 2 Wochen später erschienen die dichten rosa Blüten der Zierkirsche. Da wir fleißig am Gießen sind und unsere „Baummantren“ sprechen, gedeihen die Bäume mittlerweile prächtig. Daumen halten, damit es so weitergeht.

Im Juni hat unser Baumprojekt ZUWACHS bekommen: Unser Baby ist eine sehr große Säulenhainbuche. Herr Werner Biedermann, Landschaftsgärtner und der Papa einer Schülerin aus der 2d, Lena Bernthaler, hat von unserem Projekt gehört und ist nicht nur edler Sponsor dieses schönen Baumes, sondern er hat auch gleich selbst Hand angelegt und den Baum gemeinsam mit einigen Schülerinnen der 2d, inklusive Lena natürlich, sehr fachgerecht eingesetzt. Herr Bernhard Hackl und Frau Barbara Marti durften assistieren und sind nun um einige Erfahrungen bezüglich Baumpflanzung reicher.
Das große Kind, die Säulenhainbuche, wächst nun am Ende unserer Blumenwiese und rundet dort das Pflanzenbild perfekt ab. Jetzt heißt es gießen, gießen, gießen. Unbedingt auch hier Daumen halten, dass das „Bäumchen“ gut wurzeln kann.
Herzlichen Dank an Herrn Biedermann für Sponsoring, Lieferung und fachgerechtes Pflanzen!!
VIELEN DANK AUCH AN ALLE KOLLEG_INNEN, DIE TATKRÄFTIG UNTERSTÜTZT HABEN, DAMIT DAS PROJEKT UMGESETZT WERDEN KONNTE, ALLEN VORAN HERRN FL BERNHARD HACKL UND FRAU MAGª. SILKE OFNER SOWIE UNSEREM SCHULWART HERRN STEFAN WEISZ, ABER AUCH FRAU DIPL-PÄD.in CLAUDIA STEFLITSCH UND FRAU MAGª. ANGELA STRASSER: Sie alle haben mitgeholfen, dass die Schüler_innen ihre Bäume pflanzen konnten oder sie haben beim Gießen geholfen und das Projekt moralisch unterstützt.
Herzlichen Dank allen beteiligten Schüler_innen, Sponsor_innen, Kolleg_innen für den ersten großen Erfolg unseres Projektes: WIR PFLANZEN ZUKUNFT.
Die Baumbeauftragte: Magª. Barbara Marti

 

Unsere Kroatienreise

Zagreb-Projekttage der Kroatischschülerinnen
13.06.2022 - 15.06.2022

Montag
Unsere Reise begann um 8.10 Uhr. Wir fuhren von unserer Schule mit einem öffentlichen Bus nach Graz, wo wir dann mit dem Flixbus nach Zagreb weitergefahren sind. Nach einer kurzweiligen Fahrt in Zagreb angekommen, gingen wir zuerst in unser Hotel in der Innenstadt und hatten dort Zeit, in Ruhe anzukommen und zu entspannen.
Am Nachmittag gingen wir in der Altstadt spazieren und hatten Zeit zur freien Verfügung. Danach schauten wir uns im Kino den auf Kroatisch synchronisierten Zeichentrickfilm „Odvažna Iva“ an, um beim Filmschauen unser Vokabular aufzubessern.

Dienstag
Am nächsten Morgen gingen wir nach dem gemeinsamen Frühstück und einem weiteren Stadtspaziergang durch das sehr schöne und heiße Zentrum Zagrebs in das „Muzej iluzija“ (Illusionen-Museum). In diesem Museum konnten wir die verschiedensten Arten von Illusionen sehen und versuchen, diese zu verstehen. Über die Mittagszeit hatten wir wieder Zeit für uns und ein Mittagessen. Um 15.30 Uhr führte uns ein früherer Kroatisch-Sprachassistent durch die Innenstadt und erklärte uns dort die wichtigsten Sehenswürdigkeiten – natürlich auf Kroatisch! Diese Führung endete beim „Zagrebačko kazalište lutaka“ (Zagreber Puppentheater), wo wir uns das Stück „Ježeva kućica” (Das Häuschen des Igels) anschauten. Das Stück war toll gemacht und die Stimmung im mit Kindern vollen Puppentheater war mitreißend gut. Den restlichen Abend konnten wir wieder individuell verbringen. Einige Schülerinnen gingen mit unseren Lehrerinnen auf das Zagreber „baš naš“ Openair-Konzert, wo verschiede Bands auftraten und eine tolle Stimmung herrschte.

Mittwoch
Am Morgen unseres letzten Tages frühstückten wir wieder zusammen und checkten aus dem Hotel aus. Den Vormittag verbrachten wir geteilt in einem Museum. Ein Teil der Gruppe ging in das „Hrvatski muzej naivne umjetnosti“ (Museum für naive Kunst), die anderen gingen in das „Broken relationships-Museum“. Beide Museen haben uns gut gefallen. Einige sehr motivierte Schülerinnen gingen nach dem Museumsbesuch noch auf den Lotrščak-Turm hinauf, um von dort oben die prachtvolle Aussicht auf Zagreb zu genießen. Nach dem Mittagessen machten wir uns wieder auf den Heimweg und kamen um 21.10 Uhr in Oberwart an.

Das war eine Reise, die uns allen sehr gut gefallen hat und uns sicher noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Jana Gruber, 1B

 

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